24. Januar 2026
Server Components vs Client Components: Das SEO- & Performance-Mindset für Next.js
Warum die richtige Aufteilung (Server/Client) dein JS-Budget, deine Core Web Vitals und am Ende auch deine Rankings beeinflusst.

In Next.js (App Router) ist der größte Performance-Hebel oft nicht „mehr Caching“, sondern weniger unnötiges Client-JavaScript.
Die einfache Regel
- Server Component: Content rendern, Daten laden, Layout
- Client Component: echte Interaktion
Warum? Weil Client Components Hydration kosten. Und Hydration kostet Zeit.
SEO-Sicht: Was Google wirklich braucht
Google braucht vor allem:
- Inhalte im HTML
- interne Links im HTML
- saubere Meta-/Canonical-Daten
Wenn das alles serverseitig da ist, ist der Rest nur UX.
Performance-Sicht: JS-Budget
Jede zusätzliche Client Component erhöht:
- JS-Download
- Parse/Execute
- Hydration
Das drückt deine Core Web Vitals. Und CWV wirken oft indirekt über UX/CTR/Engagement.
Mehr Kontext: Next.js SEO 2026
Praktischer Refactor-Ansatz
- Seite serverseitig rendern
- nur die interaktiven Inseln als Client Component
- Messung: LCP/INP/CLS vor/nach
Nächster Schritt
Wenn du willst, machen wir eine kurze Audit-Session und schneiden JS raus, ohne Design zu verlieren.
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FAQ
Warum sind Server Components gut für SEO?
Weil Inhalte und Links direkt im HTML landen und du weniger Client-JS auslieferst – das verbessert Ladezeit und Crawlability.
Wann brauche ich Client Components wirklich?
Für echte Interaktion: Filter, State, komplexe Animationen, Form-UX. Nicht für reine Darstellung.
Ist clientseitiges Rendering immer schlecht?
Nein. Es ist nur riskant, wenn der Hauptinhalt/Links erst nach JS erscheinen oder die Seite dadurch deutlich langsamer wird.
Was ist ein typisches Anti-Pattern?
Eine komplette Seite als Client Component nur wegen eines kleinen Widgets. Besser: Widget isolieren, Rest serverseitig.
Wie merke ich, dass ich zu viel JS ausliefere?
Lighthouse/Bundle Analyzer, lange TTI/INP, hohe JS-Transfergröße und viele Hydration-Kosten sind klare Signale.