14. Januar 2026
3 Min. Lesezeit
ConversionLandingpageWebdesign

Landingpage Guide: So sollte sie aussehen (Aufbau, Inhalte & Beispiele)

Eine Landingpage soll nicht nur gut aussehen – sie soll verkaufen. Hier ist ein klarer Guide: Aufbau, Text-Bausteine, Trust-Elemente, CTA, Formular und Performance.

Marketing-Notizen und Laptop
Gute Landingpages sind klar, schnell und vertrauenswürdig.

Viele Landingpages sehen gut aus – und liefern trotzdem zu wenig Anfragen. Meist liegt es nicht am „Design“, sondern an Unklarheit (was bekomme ich?) und fehlendem Vertrauen (warum euch?).

In diesem Guide zeige ich dir, wie eine Landingpage aufgebaut sein sollte – so, dass Besucher schnell verstehen:

  • für wen das Angebot ist
  • welches Ergebnis sie bekommen
  • wie der nächste Schritt aussieht

Das Ziel einer Landingpage (in einem Satz)

Eine Landingpage soll eine Person von „interessiert“ zu „handeln“ führen – mit einem klaren Angebot, wenig Ablenkung und maximaler Orientierung.

Der ideale Aufbau (von oben nach unten)

Du brauchst keine 30 Sektionen. Du brauchst die richtigen.

1) Above the fold: Versprechen + Zielgruppe + CTA

Das ist der wichtigste Bereich. Wenn der nicht sitzt, rettet dich der Rest selten.

Checkliste:

  • Was genau bietest du an (konkret, nicht „modern“)?
  • Für wen ist es (Branche/Problem/Standort)?
  • Was ist das Ergebnis (Outcome)?
  • Ein klarer CTA (ein Hauptziel)

Beispiel-Struktur:

  • Headline: Ergebnis + Zielgruppe
  • Subline: 1–2 Sätze „wie“ oder „warum glaubwürdig“
  • CTA: „Erstgespräch anfragen“ / „Projekt einschätzen lassen“

2) Problem & Kontext: „Du bist hier richtig, wenn…“

Zeig, dass du das Problem verstanden hast:

  • typische Situation
  • typische Konsequenz
  • kurzer Übergang zu deiner Lösung

3) Angebot/Leistung: Was ist drin (und was nicht)

Viele Landingpages scheitern an vagen Versprechen.

Mach es konkret:

  • Deliverables (z.B. „Konzept + Design + Umsetzung + Tracking-Setup“)
  • Umfang (z.B. „1 Landingpage + 1 Danke-Seite + Tracking“)
  • Was nicht enthalten ist (damit kein Frust entsteht)

Wenn das Thema Budget eine Rolle spielt, verlinke transparent: Was kostet eine Website? (2026).

4) Warum du? (Trust in 10 Sekunden)

Trust muss früh kommen – nicht erst am Ende.

Gute Trust-Elemente:

  • Logos/Referenzen (wenn vorhanden)
  • 1–3 kurze Mini-Cases („Ausgangslage → Lösung → Ergebnis“)
  • Zahlen nur, wenn du sie sauber belegen kannst
  • Team/Prozess-Foto statt generisches Stock

5) Ablauf: So läuft es konkret ab

„Wir beraten dich“ ist zu schwammig. Ein einfacher Ablauf baut Vertrauen:

  1. Erstgespräch (Ziel, Anforderungen)
  2. Konzept & Struktur
  3. Umsetzung
  4. Launch + Tracking

6) Einwände killen: FAQ (die wirklich verkauft)

FAQs sind kein Deko-Element. Sie sind ein Conversion-Blocker-Remover.

Typische Fragen, die fast immer helfen:

  • Was kostet das (Rahmen/Abhängigkeiten)?
  • Wie lange dauert es?
  • Was braucht ihr von mir?
  • Wie läuft die Zusammenarbeit ab?
  • Was passiert nach dem Launch?

7) CTA-Abschnitte: mehrfach, aber konsistent

Du darfst CTAs wiederholen – aber nicht neu erfinden.

  • 1 Haupt-CTA (z.B. „Anfrage senden“)
  • optional 1 sekundärer CTA (Telefon)

Wichtig: Nach jedem CTA kurz beantworten: Was passiert als Nächstes? (Antwortzeit, nächste Schritte, keine Verpflichtung).

Text & Copy: die wichtigsten Regeln

  • Schreibe für eine Zielperson (nicht für „alle“).
  • Weniger Claims, mehr Beweise (Beispiele, Prozess, Screens).
  • Nutze klare Wörter: „Angebot erhalten“ ist besser als „Kontakt“.
  • Entferne Floskeln („professionell“, „innovativ“) und ersetze sie durch konkrete Ergebnisse.

Formular: so kurz wie möglich, so lang wie nötig

Ein Formular ist Reibung. Reduziere sie.

Gute Basis:

  • Name
  • E-Mail oder Telefon
  • 1 Freitext („Worum geht’s?“)

Optional:

  • Budget-Spanne (als Auswahl)
  • Deadline (als Auswahl)

Mobile & Speed: Conversion wird dort entschieden

Wenn mobil die CTA nicht sichtbar ist oder alles ruckelt, verlierst du die Mehrheit.

  • Buttons groß genug
  • keine unendlichen Abstände
  • keine schweren Slider/Animationen im Hero

Performance ist nicht nur „nice“. Sie ist Conversion.

Wenn du das strukturiert angehen willst:

SEO für Landingpages (kurz, aber wichtig)

Landingpages können nicht nur Ads – sie können auch organisch ranken (Longtail / lokal).

Basics:

  • Eine klare Suchintention pro Seite
  • Title/Meta sauber
  • interne Links passend setzen

Wenn du Next.js nutzt: Next.js SEO im App Router.

Messen statt raten: Was du tracken solltest

Definiere Events (sonst optimierst du „nach Gefühl“):

  • CTA-Klick
  • Formular abgesendet
  • Telefon-Klick (mobil)
  • Scroll-Tiefe (optional)

Wenn du viele Seiten/Artikel planst, kann auch eine saubere Content-Struktur helfen, langfristig zu ranken: Interne Links & Topic Cluster.

Nächster Schritt

Wenn du willst, optimieren wir deine Landingpage strukturell und technisch – ohne „Bauchgefühl“, sondern datenbasiert.

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FAQ

Was ist eine gute Conversion-Rate für Landingpages?
Das hängt stark von Angebot und Traffic-Qualität ab. Oft sind 2–5% ein realistischer Start; mit Optimierung sind in Nischen auch deutlich höhere Werte möglich.
Was ist der wichtigste Teil einer Landingpage?
Above-the-fold: klares Versprechen, passende Zielgruppe, sichtbarer CTA und sofortige Orientierung.
Wie viele CTAs sollte ich haben?
Weniger, aber klar. Meist 1 Haupt-CTA (z.B. Anfrage) plus evtl. ein sekundärer CTA (Telefon) reicht.
Wie lang sollte eine Landingpage sein?
So lang wie nötig, um Zweifel zu lösen: Nutzen, Prozess, Proof (Referenzen/Bewertungen), FAQ, CTA.
Hilft SEO bei Landingpages oder nur Ads?
Beides: Landingpages können organisch ranken (Long-Tail/Local) und gleichzeitig für Ads sehr gut konvertieren.